Wir, die Schülerinnen und Schüler des Bili-Kurses der Klassen 7a, b und c von Frau Schumacher der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort, freuen uns, euch von einem besonderen europäischen Schulprojekt berichten zu können: Wir haben im Rahmen des EU-
Programms eTwinning eine spannende Zusammenarbeit mit einer Partnerklasse aus Genua, Italien, ins Leben gerufen. eTwinning ist eine europäische Plattform, die Schulen aus verschiedenen Ländern miteinander vernetzt und gemeinsame Projekte im digitalen Raum ermöglicht – mit dem Ziel, interkulturelle Kompetenzen zu fördern, Fremdsprachenkenntnisse zu stärken und den europäischen Gedanken im Schulalltag lebendig werden zu lassen. Als UNESCO-Schule liegt uns genau dieser Gedanke besonders am Herzen.

Zu Beginn des Projekts wurden alle notwendigen organisatorischen Grundlagen geschaffen: Beide Schulen holten die Einverständniserklärungen der Eltern ein – sowohl auf italienischer als auch auf deutscher Seite – und legten gemeinsam eine Netiquette fest, die für eine respektvolle und produktive digitale Zusammenarbeit sorgte. In zwei sogenannten Ice- breaking Activities lernten sich die Schülerinnen und Schüler beider Klassen anschließend spielerisch kennen. Besonders beliebt war dabei die zweite Aktivität, bei der die Jugendlichen ihre Heimatstädte vorstellten und so erste Einblicke in das Leben in Deutschland und Italien gewannen.

Der fachliche Kern des Projekts drehte sich rund um das Thema Großbritannien. Gemeinsam erkundeten die Klassen britische Städte und Regionen und bündelten ihr Wissen in einem kreativen Gemeinschaftswerk: einem digitalen Buch über das Vereinigte Königreich (https://t1p.de/v1bv1) auf das alle Beteiligten zu Recht stolz sein können. Für einen spielerischen Wissenstest erstellten die Klassen außerdem gemeinsam ein Kahoot-Quiz – Lernen mit Spaßfaktor war hier garantiert. Auch auf Lehrerebene fand eine enge Zusammenarbeit statt: In einem gemeinsamen Online-Meeting stimmten die beteiligten Lehrkräfte beider Schulen Inhalte ab, tauschten Erfahrungen aus und entwickelten das Projekt gemeinsam weiter.

Am Ende des Projekts stand eine umfassende Evaluation: Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte beider Schulen haben das Projekt bewertet und reflektiert – ein wertvoller Schritt, um zukünftige Kooperationen noch besser gestalten zu können. Die Ergebnisse des Projekts werden nun aktiv nach außen getragen, unter anderem durch diesen Bericht auf unserer Schulhomepage.
Das eTwinning-Projekt mit unserer Partnerklasse aus Genua war eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten. Unsere Schülerinnen und Schüler haben nicht nur ihre Englischkenntnisse im echten Kontext angewendet, sondern auch interkulturelle Kompetenzen entwickelt, digitale Zusammenarbeit erprobt und neue Freundschaften über Ländergrenzen hinweg geknüpft.