Florian Strucken, 5a: Alles Liebe, Deine Anna

„Alles Liebe, Deine Anna" wurde 1972 von Jean Little geschrieben und 1980 ins Deutsche übersetzt. Das Buch „Alles Liebe, Deine Anna" beginnt 1933. Anna lebt mit ihren Eltern Klara und Ernst und ihren vier älteren Geschwistern Rudi, Gretchen, Frieda und Fritz in Frankfurt. Anna ist bereits in der zweiten Klasse und kann immer noch nicht lesen, dafür aber gut rechnen. Der Vater ihrer besten Freundin Gerda verschwindet plötzlich spurlos. Als auch Gerda und ihre Familie verschwindet, beschließt Annas Vater, dass auch sie Deutschland verlassen.

Die Eltern überlegen, in welches Land sie auswandern können. Dann bekommen sie einen Brief, dass Onkel Karl, der Bruder von Annas Vater in Kanada verstorben ist und Ernst alles erbt. Daraufhin packt die Familie ihre Sachen und fährt mit dem Schiff nach Kanada. Sie haben ein Haus und einen Gemischtwarenladen geerbt. Bevor in Kanada die Schule beginnt, müssen alle Einwandererkinder von einem Arzt untersucht werden. Alle sind gesund, bis auf Anna, bei ihr wird festgestellt, dass sie fast blind ist. Anna kommt in eine Schule für Sehbehinderte Kinder. Die ersten beiden Jahre in der alten Schule waren für Anna schrecklich, sie wurde immer nur geschimpft. Jetzt hatte sie große Angst vor der neuen Schule, vor allem, weil sie dort Englisch sprechen muss. Zum Glück kommt alles anders, ihre Lehrerin ist super, sie ist verständnisvoll und mitfühlend.  Auch die Mitschüler kümmern sich liebevoll um Anna. Aber Zuhause wird Anna von ihren Geschwistern gehänselt und sie trauen ihr nichts zu. Kurz vor Weihnachten beschließen die Geschwister die Weihnachtsgeschenke für ihre Eltern selbst zu machen, um Geld zu sparen. Sie planen aber Anna nicht mit ein, stattdessen wird sie wieder gehänselt. Anna wird daraufhin so wütend, dass sie alle anschreit und verkündet, dass sie ein super Weihnachtsgeschenk für die Eltern macht. Am nächsten Tag in der Schule weint sie und erzählt ihrer Klasse, was vorgefallen ist. Auch die Mitschüler möchten gerne ein Weihnachtsgeschenk für ihre Eltern anfertigen. Nun überlegt die Lehrerin, was die Kinder machen können, denn alle sind durch ihre Sehbehinderung sehr ungeschickt. Zwei Tage später hat die Lehrerin eine Lösung und die Kinder finden einige Materialien im Klassenzimmer. Alle wollen einen Korb flechten. Annas Korb ist der schönste, er ist ganz gleichmäßig geflochten. Endlich ist Weihnachten und bald ist die Bescherung. Alle Kinder haben ein Geschenk für die Eltern, wenn auch nicht alles selbst gemacht. Gretchen hat einen Schal gestrickt, Rudi hat einen Weihnachtsstern in einem kaputten Blumentopf, Fritz und Frieda haben für Papa eine Pfeife mit Zubehör gekauft. Anna ist während der Bescherung schnell in ihr Zimmer gelaufen, um ihr Geschenk zu holen. Niemand hatte damit gerechnet, dass Anna ein Geschenk hat. Die Geschwister glauben ihr nicht, dass sie alles selbst gemacht hat und streiten sich, bis Papa ein Machtwort spricht. Anna hat an der neuen Schule viele Freund und eine beste Freundin gefunden.  Sie geht sehr gerne zur Schule und lernt jeden Tag sehr fleißig. 

Das Buch ist interessant und meist spannend geschrieben, nur der Anfang ist nicht so gut zu lesen. Am besten finde ich den Schluss des Buches.

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