Kulturelle Barrieren überwinden

UNESCO-Schüler  untersuchen mit ihren Gästen aus Finnland, Italien, Niederlanden und der Türkei kulturelle Unterschiede innerhalb Europas

Lehrer und Schüler aus Finnland, Italien, Niederlanden, der Türkei  und Deutschland besuchen mit Schulleiter Jürgen Rasfeld Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt

Die UNESCO-Schule Kamp-Lintfort nimmt an dem von der Europäischen Union geförderten Erasmus- Projekt „Kulturelle Vielfalt (er-)leben“ teil.  Zwei Jahre lang wird es von der Kamp-Lintforter Gesamtschule koordiniert. UNESCO-Lehrerin Ulrike Freitag: „Die an diesem Projekt teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sind zwischen 15 und 18 Jahre alt, die Verkehrssprache ist ausschließlich Englisch. Das Projekt greift die aktuelle Flüchtlingskrise in ihrer thematischen Arbeit auf.  Die Vermittlung von Schlüssel- und interkulturellen Kompetenzen stehen im Vordergrund.“

Bislang haben sich im Rahmen des Projektes zunächst die koordinierenden Lehrerinnen und Lehrer in Italien getroffen. Nun fand ein transnationales Treffen mit jeweils fünf Schülerinnen und Schülern aus Finnland, Italien, Niederlanden und der Türkei statt. Das Meeting wurde an der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort durchgeführt. Gerne wurde eine Einladung des Kamp-Lintforter Bürgermeisters Prof. Dr. Christoph Landscheidt angenommen. Er begrüßte die ausländischen Gäste im großen Sitzungssaal der Stadt. Lehrer aus Finnland stellten dem Bürgermeister das Projekt vor.

Die ERASMUS-Teilnehmer der UNESCO-Schule zu Besuch bei Bürgermeister Dr. Christoph Landscheidt; mit dabei:  Koordinatorin Ulrike Freitag, Lehrerin Ursula Mayer und Schulleiter Jürgen Rasfeld

Neben der Arbeit standen auch einige Exkursionen auf dem Programm. In Kamp-Lintfort wurden Kloster Kamp und der Lehrstollen besichtigt. In Köln stand der Besuch des Kölner Doms und einiger Museen an.

Während des einwöchigen Treffens in Kamp-Lintfort arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in fünf Workshops die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Länder auf.

Schulleiter Jürgen Rasfeld: „Ich gehe davon aus, dass das Projekt eine sehr nachhaltige positive Wirkung bei den teilnehmenden Schülern und Lehrern hinterlässt. Ich bin gespannt auf den Projektreader, der beim nächsten Treffen in Finnland erstellt werden soll.“

 

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