Besuch aus Dovsk - eine schöne Tradition an der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort

 

Schulleiter Jürgen Rasfeld (hinten links) begrüßt zusammen mit Ralf Heintel (4. von links) und Petra Breuker (5. von links) die russischen Gäste aus Dovsk

Bereits zum 20. Mal waren weißrussische Kinder und Jugendliche  mit ihren begleitenden Lehrkräften aus Dovsk in der Nähe von Tschernobyl für einen Tag zu Gast an der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort.

Nach der Begrüßung und einer kleinen Stärkung in der Mensa machte sich die Gruppe auf, um einige Stunden im Freibad am Pappelsee zu verbringen. Sie wurden begleitet von Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge fünf, sieben und elf der UNESCO-Schule.

Es wurde gerutscht, geschwommen und Wasserball gespielt. Zur Verständigung reichte meist ein Lächeln oder ein bisschen Zeichensprache. Am Sprungturm wurden alle  mutigen Springer gleichermaßen bejubelt und angefeuert und zwar auf Russisch und Deutsch.

Nach einigen schönen Stunden machte sich die Gruppe gemeinsam auf den Rückweg. An der UNESCO-Schule angekommen, mussten sich die Gäste schnell wieder verabschieden, da ihr Bus schon wartete. „Spasibo“ (Danke) hieß es von allen Seiten und hoffentlich bis zum nächsten Jahr -  die Schülerinnen und Schüler der UNESCO-Schule würden sich sehr freuen.

Ein paar Tage zuvor hatten sich bereits  ältere Schülerinnen und Schüler aus Weißrussland mit ihren deutschen Mitschülern des elften und zwölften Jahrgangs getroffen und waren gemeinsam nach Leverkusen gefahren.  Im „Covestro Science Lab" in Leverkusen gab es Chemie zum Anfassen. Die Oberstufenschüler erlebten hier einen Tag lang, wie schrittweise ein Produkt aus Kunststoff entsteht und ein modernes Unternehmen funktioniert. Im Schülerlabor konnten sie alltägliche Gegenstände wie bunte Becher, Eierlöffel oder Eierbecher entwerfen, entwickeln und produzieren.

UNESCO-Lehrerin Petra Breuker: „. In weißrussich-deutschen Teams wurde geprüft, geforscht, gerechnet, produziert, präsentiert und ein Werbefilm gedreht Es war ein anstrengender, lehrreicher aber auch sehr interessanter Tag. Alle Schülerinnen und Schüler durften die von ihnen selbst produzierten Becher mitnehmen.“