Schulleiter Jürgen Rasfeld begrüßt die Schüler der 5e und berichtet ihnen vom Tag des Vorlesens

Der 15.11.2013 ist der Tag des Vorlesens. Aus diesem Grund regte die Fachkonferenz Deutsch der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort an, die nachhaltige Bedeutung der Sprach- und Leseförderung durch eine besondere Aktion zu unterstreichen. Alle sechs Schulleitungsmitglieder besuchten in der dritten Schulstunde jeweils eine fünfte Klasse, um den Schülerinnen und Schülern etwas vorzulesen und mit ihnen über das Gelesene zu sprechen.

 

Oberstufenleiter Andreas Kaiser liest „John Maynard“ von Theodor Fontane

Das Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen führt in seiner Studie eindrucksvoll aus, welche Bedeutung dem Vorlesen zukommt. „Mit dem Betrachten, Erzählen und Vorlesen erwerben Kinder neben Wortschatz auch Kenntnisse sprachlicher Strukturen, erlernen Empathie, um sich in andere Personen hineinzuversetzen, und auch der Fantasieentwicklung kommt durch das Vorlesen eine bedeutsame Rolle zu.“

Abteilungsleiter Hermann Busch trägt „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss vor

Die  entscheidenden Grundsteine für die spätere Lesefreude der Kinder werden im Elternhaus gelegt. Dabei kommt es besonders auf die Väter an, die eine wichtige Vorbildfunktion beim Lesen bzw. Vorlesen erfüllen können. Nicht ohne Grund hat deshalb das Schulministerium die Schirmherrschaft der Initiative „Mein Papa liest vor … meine Mama auch!“ übernommen.

Die didaktische Leiterin Elke Diemann liest aus „Hilfe! Die Herdmanns kommen!“

 

Mit der Aktion möchte die UNESCO-Schule diese Initiative unterstützen. Schulleiter Jürgen Rasfeld: „ Vorlesen und Erzählen verstehen wir als ein zentrales Bildungsinvestment. Eltern und Lehrer, die vorlesen, leisten einen wertvollen Beitrag zu einer ganzheitlichen Entwicklung der Kinder.“

 

Die stellvertretende Schulleiterin Helga Dylla trägt „Nis Randers“ von Otto Ernst vor