Unter dem Motto „Jugendliche entdecken ihre Stärken“ hatten die Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales den landesweiten Startschuss für “Komm auf Tour – meine Stärken, meine Zukunft“, einem innovativen Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen gegeben.

 Bild Lebensbaum: UNESCO-Schüler des 8. Jahrgangs in der Eyller-Sporthalle beim Projekt „Komm auf Tour“

Im Oktober 2013 nahmen von der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort alle 8er Klassen am  diesem Projekt teil. Frau Windeln, die Koordinatorin für die Berufswahlvorbereitung, hatte die Lerngruppen zu dem Projekt angemeldet, dass in diesem Jahr in der Eyler Sporthalle stattfand.

 

An vier Spielstationen sammelten  die Jugendlichen zahlreiche Stärkeaufkleber und  brachten diese zum Abschluss unter dem Lebensbaum an den „Stärkeschränken“ mit verschiedenen Berufsbildern in Verbindung.

Eines der zentralen Ziele des Stärkenparcours ist es, die Jugendlichen impulsartig mit ihren eigenen Stärken zu konfrontieren und sie zur Wahl eines sinnvollen Praktikumsplatzes zu motivieren, der sich an den persönlichen Interessen orientiert. Schulleiter Jürgen Rasfeld freut sich über die Teilnahme seiner Schüler: „Die Jugendlichen werden frühzeitig und professionell an die vielfältigen Berufswahlmöglichkeiten. Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel in einzelnen Branchen ist es wichtig, dass die Ausbildungssuchenden das Spektrum der für sie infrage kommenden Berufe erweitern können.“

Die begleitenden Lehrer waren beim Parcours nicht dabei, sondern konnten die Jugendlichen nur von der Empore aus beobachten. Selbst aus der Entfernung war zu erkennen, dass die Schüler mit Eifer und Engagement bei der Sache waren und immer mehr Stärkeaufkleber sammelten.

Bei der abschließenden Punkteabfrage gab dann auch die Mehrheit der 8-Klässler  an, dass Ihnen die Parcoursteilnahme einige neue Impulse gegeben hatte.

 

Bild Stärkeschränke: UNESCO-Schüler bringen  ihre Stärkenprofile mit verschiedenen Berufsfeldern in Verbindung