Erfolgreiche Schulsanitäter der UNESCO-Schule

Dritter Platz beim Videowettbewerb des DRK

Seit 2008 gibt es an der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort den Schulsanitätsdienst. Hier durchlaufen interessierte Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang sieben zunächst eine Grundausbildung in Erster Hilfe, um dann als „Schulsanitäter“ tätig zu werden.

 

Lehrerin Ursula Mayer: „Im Rahmen dieser freiwillig übernommenen Aufgabe sind sie während der Hofpausen,  der Mittagspause und im Rahmen von schulischen Veranstaltungen vornehmlich in ihrem  Erste – Hilfe – Raum anzutreffen. Hier leisten sie Erste Hilfe bei Verletzungen, Unfällen oder anderen Unpässlichkeiten und betreuen ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Darüber hinaus haben sie ein Auge auf mögliche Gefahrensituationen und Gefahrenpotentiale auf unserem Schulgelände.“

Der Schulsanitätsdienst ist eine Initiative, die von den Hilfsorganisationen, die im Bereich Erste Hilfe tätig sind, gefördert und unterstützt wird. Das Deutsche Rote Kreuz hat im Frühjahr zu einem Videowettbewerb aufgerufen.

Schüler Luca Rusch: „Die Aufgabe des Videowettbewerbes bestand darin, in nur 150 Sekunden die Aufgaben des Schulsanitätsdienstes zu präsentieren. Der Schulsanitätsdienst der USKL hatte sich überlegt, mögliche Gefahrenquellen  in der Schule zu erforschen und zu verfilmen. “

Gefahrenquellen  sind z. B. die Schulküche oder die Turnhalle. Dort gibt es immer wieder die eine oder andere Verletzung. Als nächstes machten sich dann die neun Schüler an die Arbeit, mögliche Einsätze zu filmen. Nach zwei Wochen Arbeit hatten die Schulsanitäter alles im Kasten. Jetzt musste der Film nur noch geschnitten werden. Dabei half Sozialpädagoge Michael Mrosek. Nun wurde der Videoclip auf der Website des DRK hochgeladen. Nach einem Monat kam dann die Einladung zur Preisverleihung in den Landtag nach Düsseldorf. Dort wurde verkündet, dass die UNESCO-Schule den dritten Platz in der Kategorie Schülerinnen und Schüler gewonnen hatte. Der Preis war ein bronzener Henry, in Anlehnung an den Gründer des Roten Kreuzes Henry Dunant.

 

Hier geht es zum Film