Schülerinnen der AG „UNICEF-Jugendgruppe“ informierten am 15.7.13 an einem Stand vor dem Cafe` Büsch in der Kamp-Lintforter Fußgängerzone über das Thema „Kinderarbeit“. Sie verteilten Flyer und präsentierten ihre selbst bemalten Stofftaschen, die gegen eine Spende auch verkauft wurden. Die Kinder gestalteten sehr ansprechende Motive gegen Kinderarbeit.

 

Weltweit arbeiten etwa 150 Millionen 5 - bis 14-jährige Kinder. Laut UNICEF „üben viele Tätigkeiten aus, die gefährlich sind oder ihre Entwicklung gefährden.“

UNICEF hilft, „arbeitende Kinder vor Ausbeutung zu schützen und sie in die Schule zu bringen.“

Um diese Arbeit von UNICEF zu unterstützen sammelten die Kinder auch Spenden. Insgesamt erzielten die Kinder einen Erlös von 120,00 €.

Allen Spendern sei herzlich gedankt.

Für 38,00 € z.B. kann ein arbeitendes Kind in Bangladesch ein Jahr lang zur Schule gehen, für 100,00 € kann UNICEF fünf Arbeitgeber in Indien über Kinderarbeit aufklären.

Die Idee Stofftaschen zu bemalen, um auf das weltweite Problem der Kinderarbeit aufmerksam zu machen, erwuchs aus einem Theaterstück, das die Kinder beim Sommerfestival der Schule am 19.6.13 zeigten.

In diesem bewegenden Theaterstück geht es um Sansita, ein indisches Mädchen, das an einen Fabrikbesitzer verkauft wird. Mit vielen anderen Kindern teilt sie nun das gleiche Schicksal: Sie müssen in einer Teppichfabrik arbeiten – von morgens bis abends, bis sie fast „tot umfallen.“ Doch eines Tages kommt ein Inspektor in die Fabrik und eine Frau von UNICEF. Die Kinder werden befreit und der Fabrikbesitzer wird wegen „Kinderarbeit“ angeklagt. Nun dürfen die Kinder zur Schule gehen und auch ihre Eltern wiedersehen. In dem Stück werden die Zuschauer auch darauf hingewiesen, Teppiche mit dem Rugmarksiegel zu kaufen. Damit ist sicher gestellt, dass diese Teppiche nicht von Kindern gewebt wurden.

Die Kinder der UNICEF-Jugendgruppe wollen die Aktionen im nächsten Schuljahr weiter führen und hoffen auf viele weitere Spender.