Die „Twelve Singing“ der UNESCO-Schule auf der Bühne 2 der ExtraSchicht

 

In der Nacht der Industriekultur 2013 öffneten sich viele ehemaligen Zechen, Förderanlagen und Fabriken für interessierte Besucher. So auch in Kamp-Lintfort, wo das Bergwerk West, dass 2012 seinen Betrieb einstellte, zahlreiche Gäste begrüßen konnte. Viele Einzelkünstler und Gruppen verwandelten die Nacht vom 6. Juli in ein facettenreiches Kaleidoskop. Mit dabei: die „Twelve Singing“ der UNESCO-Schule Kamp-Lintfort. Die Schüler  des 12. Jahrgangs beginnen immer am Anfang des Schuljahres gemeinsam zu singen und zu musizieren und haben  im Laufe des Jahres mehrere Auftritte, nicht nur  in der Schule sondern auch  außerhalb ihrer Bildungsstätte.

 

 

So waren die „Twelve Singing“ unter anderem beim  Day of Song, bei Night of the Bands und einigen  Stadtteilfeste zu bestaunen. Zur Extraschicht hatten sich die  Schülerinnen und Schüler zusammen mit Chorleiterin Helga Dylla sieben Stücke ausgewählt und  es einem interessierten Publikum präsentiert. Es begann mit einem Kohle-Klassik-Kult-Intro vom „Steigerlied“ über „Ode an die Freude“ zu „Tage wie diese“. Anschließend konnte man der  5-stimmigen A-Capella-Version  von “Happy Ending” lauschen oder sich an Klassikern wie „Hotel California” oder  „Englishman in New York” erfreuen. Neben Helga Dylla sorgten auch ihre Kollegen Falk Brinkmann an der E-Gitarre und Martin Dreier am Saxophon für eine klangvolle musikalische Unterstützung. Helga Dylla: „Dieser Abend war für meine Schüler und mich ein einmaliges Erlebnis. Wir haben uns sehr gefreut, bei der Nacht der Industriekultur dabei gewesen sein zu können. Wir alle sind der Meinung: Nach der Schicht ist vor der Schicht.“

 

Die musikalische Begleitung der „Twelve Singing“ mit Martin Dreier am Saxophon, Dominik Otto und Falk Brinkmann an den Gitarren und Simon Hirt am Cajón

 


Vor den Toren des Bergwerks ging es nach dem Bühnenauftritt mit „Straßenmusik“ weiter